Die Aura von Tieren
Aug 6th, 2010 | By Simone | Category: InterviewsInterview
mit Iljana Planke
Es gibt hunderte Werke bzgl. Aura und Chakren von Menschen, aber nur eine Handvoll Bücher, die Chakren oder Auren von Tieren erwähnen oder sogar ausführlicher darüber schreiben.
Dabei kann man auch bei einem Tier anhand der Aura mit einem Blick erkennen, wie ihm gerade zumute ist, ob es gesund oder erkrankt ist, wo genau ein körperliches Problem sitzt, was Medikamente oder Heilbehandlungen bewirken, wie Anweisungen aufgenommen werden u.v.a.m.
„Haben eigentlich alle Tiere Auren, also auch Giraffen oder ein Hecht?“
Ja. Denn alles, was lebt, ob Pflanze, Tier oder Mensch, besteht aus Atomen sowie Körperzellen, die permanent schwingen und Impulse bzw. pure Energie abgeben. Die strahlen beständig Informationen über ihre körperlichen Begrenzungen hinaus aus. Diese „Ausstrahlung“ wird Aura oder Aureole (griechisch: Atem, Hauch) genannt.
„Haben die Tiere auch solche Farben wie die Menschen?“
Ja. Bei Tieren gibt es ebenfalls alle Farbtöne. Jede Farbe gibt es in der entwickelten, gesunden, leuchtenden und in der sich nicht entwickeln könnenden, dunkleren, stumpferen, matten Tönung. Ist ein Tier glücklich, hat es eine strahlende und lichte Aura.
„Bedeuten sie auch das gleiche?“
Größtenteils. Einerseits haben Tiere manche Menschenprobleme nicht. Z. Bsp. können Grüntöne von Gesundheit, Geben, Herzqualität, u.ä. bis hin zu Materiellem Denken, Geldgier, u.ä. reichen. Wenn man Grüntöne bei einem Tier sieht, ist letzteres doch sehr unwahrscheinlich. Und andererseits haben sie vielfältigste Fähigkeiten, Sozialformen, Wahrnehmungskanäle und Aufgaben, von der die Unterabteilung Homo sapiens der Gattung Säugetiere einfach nur träumen kann. Das findet natürlich auch Ausdruck in den Auren und Farbspielen, die so wohl bei Menschen kaum auftreten dürften. Ich habe einmal eine Brieftaube beobachtet, die sich nach dem Freilassen auf ihr Zuhause „einnordete“. Die Aura dabei war unvergleichlich.
„Haben sie auch die gleiche eiförmige Form?“
Das variiert je nach Körperbau. Jede Aura strahlt aus dem Körper heraus. Verändert sich die Körperform, verändert sich auch die Auraform. Wenn man sich sehr zu wem „hingezogen“ fühlt und dorthin schwungvoll seine Arme ausbreitet, dann ähnelt diese vorübergehende Form der eines fliegenden Adler, der voller Aufmerksamkeit Ausschau hält. Es gibt eine relativ beständige Ausstrahlung (-die ist bei gesunden, emotional ausgewogenen Menschen eiförmig), die wie eine Hauptschwingung ist. An der kann man einen Mensch bzw. ein Tier selbst nach Jahren oder auf Entfernung wiedererkennen. Sie ist wie ein Gesicht. Und gleichzeitig verändert sich die Aura (außer in Ruhephasen) ständig, entweder langsam oder sehr dynamisch und z. T. in Sekundenbruchteilen. So wie unsere Gesichtsausdrücke. Dieses schnelle Verändern ist die normale Anpassungsreaktion auf wechselnde Situationen, die allen Auren eigen ist.
„Was sieht man noch in der Aura von Tieren?“
Außer den verschiedenen und z. T. auch nur temporären Farbigkeiten, Formen und Stärken (die besonders gut haptisch wahrnehmbar sind), auch abgelagerte Gefühle, Störungen (z. Bsp. Erkrankung, Trauma), nicht mehr vorhandene Körperteile (wie ein kupierte Schwanz), Fähigkeiten (z. Bsp. Leitstute einer größeren Herde sein), Geschehnissen (z. Bsp. aus früheren Leben), Besetzungen, Aufmerksamkeitsrichtungen (z. Bsp. beim Suchen, Jagen, Werben) oder Medikamenteneinnahmen.
Sichtbar sind auch „Feelings“. So nenne ich die mögliche Prägung eines einzelnen Individuums durch eine Gruppenschwingung oder „Kollektivseele“ bzw. eine Prägung durch den Lebensraum. So kann ich oft schon an der Aura erkennen, ob die Katze ein recht selbständiges Draußenleben führt oder „Lebenslänglich“ hat. Oder ob es sich in der Zoohandlung um gezüchtete Fische und Vögel handelt oder um z. T. verbotenen Wildfang.
„Pferd, Hund und Katze haben eine Aura und Chakren, klar. Aber ich habe gelesen, dass eine Mücke oder Biene gar kein eigenes Bewußtsein hat, sondern man maximal von einem Gruppenbewußtsein sprechen kann. Wie können sie dann eine eigene Aura haben?“
Menschen, die mithilfe der telepathischen Tierkommunikation die Tiere direkt befragen, machen diesbezüglich jedesmal ganz andere Erfahrungen. Auch nachweisbare. An den Auren ist zu erkennen, dass sie beides haben. Es gibt eine individuelle Aura, die bei jedem Lebewesen verschieden ist. So wie es keine zwei gleichen Schneeflocken oder Daumenabdrücke gibt. Und es gibt auch die Prägung eines einzelnen Individuums durch eine Gruppenschwingung oder „Kollektivseele“. Das kennen wir auch bei uns. Deshalb wirken italienische Menschen auch anders als die norddeutschen. Eine Satsang-Gemeinschaft hat ein anderes Feld als ein Trupp brasilianischer Fußballfans oder eine Hundertschaft Soldaten. Das Individuum ist dann Bestandteil einer Gruppenschwingung und trotzdem haben alle noch -hoffentlich- eine eigene Meinung.
Die Wissenschaft entdeckt immer mehr Fakten, die unsere westlich-dominante Sicht auf Tiere in Frage stellt. Z. Bsp. ist der Schwänzeltanz der Bienen eine sehr große kognitive Leistung. Den führt eine einzelne Biene vor ihren Artgenossinnen auf, um den anderen detailliert Menge, Art, Wetterverhältnisse und Wegbeschreibung zum neu entdeckten Blütenteppich mitzuteilen. Diese fliegen dann schnurstracks in der erforderlichen Anzahl direkt dahin! An der Uni Cambridge wurde nachgewiesen, dass Fische zu sozialen und mentalen Leistungen fähig sind, die denen der Primaten ähneln!
Meist wird, was in größerer Anzahl auftritt, nur als Gruppe wahrgenommen. Aber wenn man einige Mücken, Schnecken, Aquariumfische o.a. mal über einen längeren Zeitraum in aller Ruhe betrachtet, nimmt man auch an ihnen das individuell Ausgeprägte wahr. Da entpuppt sich eine Ameise als genauso einzigartig wie einer von Millionen Chinesen.
Die Zeiten sind noch gar nicht so lange her, da wurden Frauen noch nicht mal eine Seele oder Denkfähigkeit zugesprochen. Und die Menschen Afrikas und Amerikas wurden als „Wilde“ bezeichnet und ihnen ein IQ von max. 30, also noch unter dem des Pferdes vom Hauptmann, zugebilligt.
Wie wir andere, auch Tiere oder manche Tiergattungen sehen, ist stark gesellschaftlich geprägt und hat mit der Realität oft wenig zu tun…
„Sind Tiere auch spirituell?
Diese Frage würden die vielen Menschen, die „besondere Tiere“ als HausgenossInnen hatten oder haben mit einem ganz klaren „Ja!“ beantworten. Ich auch. Spirituelles Bewußtsein ist den Tieren genauso immanent wie den Menschen. Allerdings nicht bei jedem gleich stark entwickelt oder gefördert. Geht man in einen Turnierstall und stellt den ausgelaugten Pferden dort die Frage, werden die Reaktionen ungefähr so ausfallen, als wenn man in einer Eckkneipe die dort Anwesenden danach befragt. Ganz anders dürfte der Hund draufsein, der mit einer bewußten Energiearbeiterin zusammenlebt, die viel meditiert und telepathisch ist. Oder die Tiger, die mit den asiatischen Mönchen frei im Kloster zusammenleben. Ebenso Orang-Utans, Delfine, Wale e.t.c.
„Hast du bei Tieren auch schon mal Informationen aus früheren Leben in der Aura gefunden?“
Ja. Und nicht nur ich. Tiere sind Seelen, die sich, um bestimmte Erfahrungen zu machen oder Aufgaben zu erledigen, statt einer Menschenhaut einen Pelz oder ein Schuppenkleid angezogen haben. Da Seelen i. d. R. öfter inkarnieren, kann man bei ihnen dann natürlich auch Informationen aus vorherigen Leben wahrnehmen. Genauso wie bei uns, die sich für dieses Mal ein Leben mit Fahrrad und Laptop gewählt haben. Manchmal kommt eine Seele sogar mehrfach zu einem Menschen. Ich habe in den Jahren meiner Arbeit schon etliche bodenständige Leute kennengelernt, die darauf einen Eid geschworen hätten, daß das jetzige Tier schon mal bei ihnen war, z. Bsp. in ihrer Kindheit. „Als ich ihm im Tierheim das erste Mal in seine Augen sah, habe ich ihn gleich wiedererkannt! Damals war er schon ein gutes Jahr alt. Das Lustige dabei ist: Er hat haargenau die gleichen Marotten wie früher!“
„Konntest du Auren auch schon als Kind sehen?“
Nein. Überhaupt nicht. Begonnen hatte das bei mir erst ab 2000 mit den Geomantieseminaren von Marco Pogacnik. Ich konnte früher auch nicht mit Tieren reden. Das kam erst 2002 dazu. Ich habe seitdem diese -eigentlich in uns allen schlummernden!- Fähigkeiten so wie ein Muskel benutzt und trainiert. Es ist ein Weg ohne Ende. Für eine Erfahrungswissenschaft scheint die Spanne eines Lebens eh` immer zu kurz zu sein. Außerdem gibt es gerade bzgl. der Aura von Tieren einfach noch so viel zu entdecken und einen großen Berg noch offener Fragen!!! (Deshalb: Wer Auren wahrnimmt und Interesse hat, die Tierwelt weiter zu erforschen – bitte einfach bei mir melden.)
„Was könnte ich für mein Tier konkret tun?“
Man kann täglich dem Tier (und sich) die Aura reinigen – dafür sie einmal ringsherum von Kopf bis über Schwanz bzw. Gliedmaßen hinaus im Abstand von ca. 15 cm vom Körper sanft mit den Fingerspitzen „auskämmen“. Oder sie mit Aura-Soma-Pomandern ausstreichen. Man kann so oft es geht Decken, Sattel, Halfter bzw. Halsband oder Brustgeschirr abnehmen. Oder klappernde Hundemarken mit Klarsichtstreifen „stilllegen“. Oder einen Chakrenausgleich mit Reiki machen. Und wenn es auf eine belebte Straße, durch Menschenmengen, in die S- und U-Bahn, zum Turnier oder in die Tierarztpraxis geht, eine Schutzhülle um sich und das Tier visualisieren. Ich habe immer Bachblüten-Rescuetropfen dabei, um sie in Streßsituationen sofort dem Tier, allen Beteiligten und mir solange in fast minütlichen Abständen stetig aufzutragen, bis die Tiere wieder ein ausgeglichenes Verhalten zeigen und die Menschen ein gutes Gefühl haben.
Viele Tiere reagieren auch sehr gut auf unterstützende Edelsteine, Bachblüten-Mischungen, Engels- oder Meditationsmusik, Energie- und Farbtherapien. Vor allem aber auf Rumtollen auf einer Wiese, Klettern, Leckerlis, Sonne und frische Luft, Spiele, viel eigenständigen Auslauf, Wertschätzung und Liebe.
Iljana Planke
In ihrer Praxis “Tierkommunikation & Therapie für Tiere“ Odenwaldstr. 9 in Berlin-Schöneberg bietet sie auch Kurse zu „Aura & Chakren bei Mensch und Tier wahrnehmen“ u.a. an.
Kontakt und mehr Infos unter www.Mit-Tieren-kommunizieren.de














