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	<title>Tierflüsterer &#187; Interviews</title>
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	<description>Tiere alternativ heilen</description>
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		<title>Tiere: Balsam für die Seele</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 12:44:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[Interview mit Mona Menschik von Tiere für die Seele e.V. Welches Konzept hat Tiere für die Seele? Im Fokus unseres Projektes stehen alle Menschen, die in sozialen – medizinischen Einrichtungen leben und betreut werden, wie zum Beispiel Seniorenheime, betreutes Wohnen, Mehrgenerationshäuser, Krankenhäuser und Behinderteneinrichtungen. Diese Einrichtungen sollen mit einem Tierhof bereichert werden oder bei Neubauten<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://tierfluesterer.net/blog/tiere-balsam-fur-die-seele/">[weiter lesen..]</a></span>]]></description>
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<h1><img class="aligncenter size-medium wp-image-3524" title="DSC01165" src="http://tierfluesterer.net/blog/wp-content/uploads/2011/06/DSC01165-200x150.jpg" alt="" width="200" height="150" />Interview mit Mona Menschik von Tiere für die Seele e.V.</h1>
<p><strong>Welches Konzept hat Tiere für die Seele?<br />
</strong>Im Fokus unseres Projektes stehen alle Menschen, die in sozialen – medizinischen Einrichtungen leben und betreut werden, wie zum Beispiel Seniorenheime, betreutes Wohnen, Mehrgenerationshäuser, Krankenhäuser und Behinderteneinrichtungen. Diese Einrichtungen sollen mit einem Tierhof bereichert werden oder bei Neubauten wird ein angrenzender Tierhof mit eingeplant. Ein Tierhof ist eine Begegnugsstätte für jung und alt für Gesunde und Kranke. Die Menschen halten sich auf dem Tierhof auf, sie können die Tiere versorgen, Hühner beobachten, Kaffe trinken mit einem Kätzchen auf dem Schoß und leben mit den Tieren zusammen. Junge Arbeitslose oder sozial benachteiligte Jugendliche betreuen und begleiten die Senioren. Auch Veranstaltungen wie Teamevents für Arbeitnehmer oder Manager, Besuche von Kindergärten und Schulen, Foto-und Künstlerkurse und Literaturlesungen finden regelmäßig statt und schaffen eine kulturelle Atmosphäre.</p>
<p><strong>Was ist das Ziel?<br />
</strong>Das selbstverständliche Mit- und Füreinander zwischen Mensch und Tier soll mehr Raum bekommen.<br />
Das Glück mit „tiergestützter Betreuung“ kann intensiv erlebt werden. Kinder, Kranke, Behinderte und Senioren sind auch in schwieriger gesundheitlicher Situation offen für den Kontakt mit Tieren und ein Glücksgefühl gibt Kraft und Zuversicht. Junge Menschen, die auf dem Tierhof arbeiten, erleben ein bisher ungewohntes Netz aus Verantwortung, Liebe, Freude und Respekt im Umgang mit alten, kranken, behinderten Menschen und Tieren. Tiere finden ein neues Zuhause und Menschen die Tiere mögen können tägliche Aufgaben übernehmen und Freude dabei haben. Tiere für die Seele e.V. soll eine Initiative werden, die so selbstverständlich ist, wie die Nachbarschaftshilfe oder der Tierschutzverein.</p>
<p><strong>Für wen eignet sich das Projekt bzw. wer sind die Zielpersonen?<br />
</strong>Ein Tierhof eignet sich im Grunde für jeden, da sowohl externe als auch Bewohner den Hof nutzen können. Egal ob Senioren, Jugendliche, Kinder, Demenzkranke, Schüler, Angestellte, Manager oder Naturliebhaber ein Tierhof bietet für alle Platz. Auch Schüler und arbeitsuchende Jugendliche können Praktika machen und Berufe wie Tier- und Altenpfleger erproben.</p>
<p><strong>Was hat Sie zu diesem Projekt bewegt?<br />
</strong>Mit diesem Projekt wollen wir auf das humane, soziale und ganzheitliche Miteinander in unserem Leben aufmerksam machen. Wir wollen Lebensgefühl vermitteln und die Menschen zum Hinschauen motivieren. In einem Seniorenheim, zum Beispiel, liegen viele Senioren und warten auf den Besuch ihrer Angehörigen. Sie haben während des Wartens keine Veranlassung sich zu bewegen und die Muskeln verkümmern schnell. Doch mit Hilfe eines Tierhofes, könne man die Senioren so motivieren, dass sie auch während der Abwesenheit ihrer Familie beschäftigt sind.</p>
<p><strong>Welche Aufgabe haben die Tiere auf dem Hof und woher stammen diese?<br />
</strong>Aus den angrenzenden Tierheimen werden geeignete Hunde und Katzen aufgenommen.<br />
Lamas, Alpakas oder Schafe werden beginnend in einer kleinen Herde aufgenommen und durch die halbjährliche Schur gibt es Wolle zum Verkauf oder zur eigenen Weiterverarbeitung.<br />
Hühner liefern Eier, Hasen, Enten und Gänse können auch von Rollstuhlfahrern gefüttert werden.<br />
Esel eignen sich gut für geführte Eseltouren, die von Reiseveranstaltern buchbar sind.</p>
<p><strong>Wie soll sich das Projekt finanzieren?<br />
</strong>Durch Sponsoring für Grundstücke, Häuser, Tiere und der Grundausstattung. Die laufenden Kosten können durch Krankenkassen, Arbeitsämter, Ausbilder, Heimkostenzuschlag und Reiseveranstalter gedeckt werden.</p>
<p><strong>Wie kann das Projekt unterstützt werden?</strong><br />
Wie bereits erwähnt, suchen wir Sponsoren für Grundstücke, Häuser und Tiere aber auch sehr wichtig sind für uns Unterschriften. Wir planen eine Vorlage beim Sozialministerium und brauchen dafür viele Unterschriften.</p>
<p>Vielen Dank für das Interview an Frau Menschik von Tiere für die Seele e.V.</p>
<p>Wenn Sie auch eine Unterschriftenliste in Ihrer Praxis, Einrichtung oder sonstiges auslegen oder zu diesem Projekt mehr Informationen möchten wenden Sie sich bitte an Frau Menschik info@monamenschik.de.</p>
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		<title>Die Aura von Tieren</title>
		<link>http://tierfluesterer.net/blog/die-aura-von-tieren/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 21:04:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Aura Tiere]]></category>
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		<category><![CDATA[Tierkommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Interview mit Iljana Planke Es gibt hunderte Werke bzgl. Aura und Chakren von Menschen, aber nur eine Handvoll Bücher, die Chakren oder Auren von Tieren erwähnen oder sogar ausführlicher darüber schreiben. Dabei kann man auch bei einem Tier anhand der Aura mit einem Blick erkennen, wie ihm gerade zumute ist, ob es gesund oder erkrankt<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://tierfluesterer.net/blog/die-aura-von-tieren/">[weiter lesen..]</a></span>]]></description>
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			</a>
		</div>
<h1>
<p><div id="attachment_1399" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a rel="attachment wp-att-1399" href="http://tierfluesterer.net/blog/die-aura-von-tieren/pfau/"><img class="size-medium wp-image-1399" title="Pfau" src="http://tierfluesterer.net/blog/wp-content/uploads/2010/08/Thommy-Weiss_pixelio.de_-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Thommy-Weiss_pixelio.de</p></div></h1>
<h1>Interview</h1>
<h1>mit Iljana Planke</h1>
<p><em>Es gibt hunderte Werke bzgl. Aura und Chakren von Menschen, aber nur eine Handvoll Bücher, die Chakren oder Auren von Tieren erwähnen oder sogar ausführlicher darüber schreiben. </em></p>
<p><em>Dabei kann man auch bei einem Tier anhand der Aura mit einem Blick erkennen, wie ihm gerade zumute ist, ob es gesund oder erkrankt ist, wo genau ein körperliches Problem sitzt, was Medikamente oder Heilbehandlungen bewirken, wie Anweisungen aufgenommen werden  u.v.a.m.</em></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>„Haben eigentlich alle Tiere Auren, also auch Giraffen oder ein Hecht?“</strong></span><br />
Ja. Denn alles, was lebt, ob Pflanze, Tier oder Mensch, besteht aus Atomen sowie Körperzellen, die permanent schwingen und Impulse bzw. pure Energie abgeben. Die strahlen beständig Informationen über ihre körperlichen Begrenzungen hinaus aus. Diese „Ausstrahlung“ wird Aura oder Aureole (griechisch: Atem, Hauch) genannt.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>„Haben die Tiere auch solche Farben wie die Menschen?“</strong></span><br />
Ja. Bei Tieren gibt es ebenfalls alle Farbtöne. Jede Farbe gibt es in der entwickelten, gesunden, leuchtenden und in der sich nicht entwickeln könnenden, dunkleren, stumpferen, matten Tönung. Ist ein Tier glücklich, hat es eine strahlende und lichte Aura.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>„Bedeuten sie auch das gleiche?“</strong></span><br />
Größtenteils. Einerseits haben Tiere manche Menschenprobleme nicht. Z. Bsp. können Grüntöne von Gesundheit, Geben, Herzqualität, u.ä. bis hin zu Materiellem Denken, Geldgier, u.ä. reichen. Wenn man Grüntöne bei einem Tier sieht, ist letzteres doch sehr unwahrscheinlich. Und andererseits haben sie vielfältigste Fähigkeiten, Sozialformen, Wahrnehmungskanäle und Aufgaben, von der die Unterabteilung Homo sapiens der Gattung Säugetiere einfach nur träumen kann. Das findet natürlich auch Ausdruck in den Auren und Farbspielen, die so wohl bei Menschen kaum auftreten dürften. Ich habe einmal eine Brieftaube beobachtet, die sich nach dem Freilassen auf ihr Zuhause „einnordete“. Die Aura dabei war unvergleichlich.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>„Haben sie auch die gleiche eiförmige Form?“</strong></span><br />
Das variiert je nach Körperbau. Jede Aura strahlt aus dem Körper heraus. Verändert sich die Körperform, verändert sich auch die Auraform. Wenn man sich sehr zu wem „hingezogen“ fühlt und dorthin schwungvoll seine Arme ausbreitet, dann ähnelt diese vorübergehende Form der eines fliegenden Adler, der voller Aufmerksamkeit Ausschau hält. Es gibt eine relativ beständige Ausstrahlung (-die ist bei gesunden, emotional ausgewogenen Menschen eiförmig), die wie eine Hauptschwingung ist. An der kann man einen Mensch bzw. ein Tier selbst nach Jahren oder auf Entfernung wiedererkennen. Sie ist wie ein Gesicht. Und gleichzeitig verändert sich die Aura (außer in Ruhephasen) ständig, entweder langsam oder sehr dynamisch und z. T. in Sekundenbruchteilen. So wie unsere Gesichtsausdrücke. Dieses schnelle Verändern ist die normale Anpassungsreaktion auf wechselnde Situationen, die allen Auren eigen ist.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>„Was sieht man noch in der Aura von Tieren?“</strong></span><br />
Außer den verschiedenen und z. T. auch nur temporären Farbigkeiten, Formen und Stärken (die besonders gut haptisch wahrnehmbar sind), auch abgelagerte Gefühle, Störungen (z. Bsp. Erkrankung, Trauma), nicht mehr vorhandene Körperteile (wie ein kupierte Schwanz), Fähigkeiten (z. Bsp. Leitstute einer größeren Herde sein), Geschehnissen (z. Bsp. aus früheren Leben), Besetzungen, Aufmerksamkeitsrichtungen (z. Bsp. beim Suchen, Jagen, Werben) oder Medikamenteneinnahmen.</p>
<p>Sichtbar sind auch „Feelings“. So nenne ich die mögliche Prägung eines einzelnen Individuums durch eine Gruppenschwingung oder „Kollektivseele“ bzw. eine Prägung durch den Lebensraum. So kann ich oft schon an der Aura erkennen, ob die Katze ein recht selbständiges Draußenleben führt oder „Lebenslänglich“ hat. Oder ob es sich in der Zoohandlung um gezüchtete Fische und Vögel handelt oder um z. T. verbotenen Wildfang.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>„Pferd, Hund und Katze haben eine Aura und Chakren, klar. Aber ich habe gelesen, dass eine Mücke oder Biene gar kein eigenes Bewußtsein hat, sondern man maximal von einem Gruppenbewußtsein sprechen kann. Wie können sie dann eine eigene Aura haben?“</strong></span><br />
Menschen, die mithilfe der telepathischen Tierkommunikation die Tiere direkt befragen, machen diesbezüglich jedesmal ganz andere Erfahrungen. Auch nachweisbare. An den Auren ist zu erkennen, dass sie beides haben. Es gibt eine individuelle Aura, die bei jedem Lebewesen verschieden ist. So wie es keine zwei gleichen Schneeflocken oder Daumenabdrücke gibt. Und es gibt auch die Prägung eines einzelnen Individuums durch eine Gruppenschwingung oder „Kollektivseele“. Das kennen wir auch bei uns. Deshalb wirken italienische Menschen auch anders als die norddeutschen. Eine Satsang-Gemeinschaft hat ein anderes Feld als ein Trupp brasilianischer Fußballfans oder eine Hundertschaft Soldaten. Das Individuum ist dann Bestandteil einer Gruppenschwingung und trotzdem haben alle noch -hoffentlich- eine eigene Meinung.</p>
<p>Die Wissenschaft entdeckt immer mehr Fakten, die unsere westlich-dominante Sicht auf Tiere in Frage stellt. Z. Bsp. ist der Schwänzeltanz der Bienen eine sehr große kognitive Leistung. Den führt eine einzelne Biene vor ihren Artgenossinnen auf, um den anderen detailliert Menge, Art, Wetterverhältnisse und Wegbeschreibung zum neu entdeckten Blütenteppich mitzuteilen. Diese fliegen dann schnurstracks in der erforderlichen Anzahl direkt dahin! An der Uni Cambridge wurde nachgewiesen, dass Fische zu sozialen und mentalen Leistungen fähig sind, die denen der Primaten ähneln!</p>
<p>Meist wird, was in größerer Anzahl auftritt, nur als Gruppe wahrgenommen. Aber wenn man einige Mücken, Schnecken, Aquariumfische o.a. mal über einen längeren Zeitraum in aller Ruhe betrachtet, nimmt man auch an ihnen das individuell Ausgeprägte wahr. Da entpuppt sich eine Ameise als genauso einzigartig wie einer von Millionen Chinesen.</p>
<p>Die Zeiten sind noch gar nicht so lange her, da wurden Frauen noch nicht mal eine Seele oder Denkfähigkeit zugesprochen. Und die Menschen Afrikas und Amerikas wurden als „Wilde“ bezeichnet und ihnen ein IQ von max. 30, also noch unter dem des Pferdes vom Hauptmann, zugebilligt.</p>
<p>Wie wir andere, auch Tiere oder manche Tiergattungen sehen, ist stark gesellschaftlich geprägt und hat mit der Realität oft wenig zu tun&#8230;</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>„Sind Tiere auch spirituell?</strong><br />
</span>Diese Frage würden die vielen Menschen, die „besondere Tiere“ als HausgenossInnen hatten oder haben mit einem ganz klaren „Ja!“ beantworten. Ich auch. Spirituelles Bewußtsein ist den Tieren genauso immanent wie den Menschen. Allerdings nicht bei jedem gleich stark entwickelt oder gefördert. Geht man in einen Turnierstall und stellt den ausgelaugten Pferden dort die Frage, werden die Reaktionen ungefähr so ausfallen, als wenn man in einer Eckkneipe die dort Anwesenden danach befragt. Ganz anders dürfte der Hund draufsein, der mit einer bewußten Energiearbeiterin zusammenlebt, die viel meditiert und telepathisch ist. Oder die Tiger, die mit den asiatischen Mönchen frei im Kloster zusammenleben. Ebenso Orang-Utans, Delfine, Wale e.t.c.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>„Hast du bei Tieren auch schon mal Informationen aus früheren Leben in der Aura gefunden?“</strong> </span><br />
Ja. Und nicht nur ich. Tiere sind Seelen, die sich, um bestimmte Erfahrungen zu machen oder Aufgaben zu erledigen, statt einer Menschenhaut einen Pelz oder ein Schuppenkleid angezogen haben. Da Seelen i. d. R. öfter inkarnieren, kann man bei ihnen dann natürlich auch Informationen aus vorherigen Leben wahrnehmen. Genauso wie bei uns, die sich für dieses Mal ein Leben mit Fahrrad und Laptop gewählt haben. Manchmal kommt eine Seele sogar mehrfach zu einem Menschen. Ich habe in den Jahren meiner Arbeit schon etliche bodenständige Leute kennengelernt, die darauf einen Eid geschworen hätten, daß das jetzige Tier schon mal bei ihnen war, z. Bsp. in ihrer Kindheit. „Als ich ihm im Tierheim das erste Mal in seine Augen sah, habe ich ihn gleich wiedererkannt! Damals war er schon ein gutes Jahr alt. Das Lustige dabei ist: Er hat haargenau die gleichen Marotten wie früher!“</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>„Konntest du Auren auch schon als Kind sehen?“</strong><br />
</span> Nein. Überhaupt nicht. Begonnen hatte das bei mir erst ab 2000 mit den Geomantieseminaren von Marco Pogacnik. Ich konnte früher auch nicht mit Tieren reden. Das kam erst 2002 dazu. Ich habe seitdem diese -eigentlich in uns allen schlummernden!- Fähigkeiten so wie ein Muskel benutzt und trainiert. Es ist ein Weg ohne Ende. Für eine Erfahrungswissenschaft scheint die Spanne eines Lebens eh` immer zu kurz zu sein. Außerdem gibt es gerade bzgl. der Aura von Tieren einfach noch so viel zu entdecken und einen großen Berg noch offener Fragen!!!  (Deshalb: Wer Auren wahrnimmt und Interesse hat, die Tierwelt weiter zu erforschen &#8211; bitte einfach bei mir melden.)</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>„Was könnte ich für mein Tier konkret tun?“</strong></span><br />
Man kann täglich dem Tier (und sich) die Aura reinigen &#8211; dafür sie einmal ringsherum von Kopf bis über Schwanz bzw. Gliedmaßen hinaus im Abstand von ca. 15 cm vom Körper sanft mit den Fingerspitzen „auskämmen“.  Oder sie mit Aura-Soma-Pomandern ausstreichen.  Man kann so oft es geht Decken, Sattel, Halfter bzw. Halsband oder Brustgeschirr abnehmen.  Oder klappernde Hundemarken mit Klarsichtstreifen „stilllegen“.  Oder einen Chakrenausgleich mit Reiki machen.  Und wenn es auf eine belebte Straße, durch Menschenmengen, in die S- und U-Bahn, zum Turnier oder in die Tierarztpraxis geht, eine Schutzhülle um sich und das Tier visualisieren.  Ich habe immer Bachblüten-Rescuetropfen dabei, um sie in Streßsituationen sofort dem Tier, allen Beteiligten und mir solange in fast minütlichen Abständen stetig aufzutragen, bis die Tiere wieder ein ausgeglichenes Verhalten zeigen und die Menschen ein gutes Gefühl haben.</p>
<p>Viele Tiere reagieren auch sehr gut auf unterstützende Edelsteine, Bachblüten-Mischungen, Engels- oder Meditationsmusik, Energie- und Farbtherapien.  Vor allem aber auf Rumtollen auf einer Wiese, Klettern, Leckerlis, Sonne und frische Luft, Spiele, viel eigenständigen Auslauf, Wertschätzung und Liebe.</p>
<h2>Iljana Planke</h2>
<p>In ihrer <strong>Praxis “Tierkommunikation &amp; Therapie für Tiere“ </strong>Odenwaldstr. 9 in Berlin-Schöneberg bietet sie auch Kurse zu „Aura &amp; Chakren bei Mensch und Tier wahrnehmen“ u.a. an.</p>
<p>Kontakt und mehr Infos unter <a href="http://www.mit-tieren-kommunizieren.de/" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">www.Mit-Tieren-kommunizieren.de</span></a></p>
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		</item>
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		<title>Dein Hund – Geschenk für die eigene Weiterentwicklung</title>
		<link>http://tierfluesterer.net/blog/dein-hund-%e2%80%93-geschenk-fur-die-eigene-weiterentwicklung/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 08:34:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Dein Hund – dein Spiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
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		<description><![CDATA[Interview mit der Autorin Andrea Wolf Die Welt ist reif für ein verändertes Bewusstsein. Warum nicht auch die Hundewelt? Denn insgeheim haben wir es längst vermutet: Unsere Hunde möchten uns irgendetwas mitteilen. Aber was? Überlassen wir es den Spürnasen unserer Vierbeiner, uns interessante Fährten zu uns selbst aufzuzeigen – hin zu einem neuen Selbst-Verständnis. Kreative Übungen sind<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://tierfluesterer.net/blog/dein-hund-%e2%80%93-geschenk-fur-die-eigene-weiterentwicklung/">[weiter lesen..]</a></span>]]></description>
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			</a>
		</div>
<h2><span style="color: #800080;"><a rel="attachment wp-att-957" href="http://tierfluesterer.net/blog/dein-hund-%e2%80%93-geschenk-fur-die-eigene-weiterentwicklung/sh101947/"><img class="alignleft size-large wp-image-957" title="SH101947" src="http://tierfluesterer.net/blog/wp-content/uploads/2010/06/SH101947-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></span></h2>
<h3>Interview mit der Autorin Andrea Wolf</h3>
<h2><span style="color: #800080;">Die Welt ist reif für ein verändertes Bewusstsein. </span></h2>
<p>Warum nicht auch die Hundewelt? Denn insgeheim haben wir es längst vermutet: Unsere Hunde möchten uns irgendetwas mitteilen. Aber was? Überlassen wir es den Spürnasen unserer Vierbeiner, uns interessante Fährten zu uns selbst aufzuzeigen – hin zu einem neuen Selbst-Verständnis. Kreative Übungen sind die hilfreichen Begleiter auf diesem einzigartigen Weg, und Probleme gehören der Vergangenheit an.</p>
<p>Das neue Buch von Andrea Wolf eröffnet uns eine vollkommen neuartige Sichtweise auf das Problemverhalten von Hunden. Über den Weg der Selbsterkenntnis findet der Leser zu mehr Klarheit, die dem Zusammenleben mit dem geliebten Vierbeiner zu seiner verdienten Harmonie verhilft.</p>
<h3><span style="font-weight: normal; font-size: 16px;">»Erkenne dich selbst und dein Hund wird dankbar dafür sein.«</span></h3>
<p><strong><span style="color: #800080;">Frau Wolf ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Buch &#8220;Dein Hund Dein Spiegel&#8221;. Was möchten Sie den Lesern vermitteln?</span></strong></p>
<p><em>Das Buch soll eine Lücke schließen zwischen moderner Hundeerziehung und menschlicher Persönlichkeitsentwicklung. Es ist sozusagen ein Plädoyer dafür, Selbsterkenntnis VOR die Manipulation am vermeintlichen Fehlverhalten unserer Hunde zu setzen.</em></p>
<p><strong><span style="color: #800080;">Was meinen Sie mit &#8220;vermeintlichem&#8221; Fehlverhalten? Es klingt so, als ob der Hund eigentlich gar nichts falsch machen würde.</span></strong></p>
<p><em>Meist handelt es sich ja nur um ein störendes Verhalten, das im eigentlichen Sinne nicht krankhaft bedingt ist, sondern dem Menschen einfach nicht ins Konzept passt. Generationen von Hundetrainern haben sich schon bemüht, Problemverhalten der Tiere aus der Welt zu schaffen. Immer mehr von ihnen ahnen, dass der Urheber oft nicht der Hund selbst ist, sondern der Mensch, der dahinter steht. Mein Buch ist ein Versuch, hinter die Kulissen zu blicken und mögliche Ursachen zu ergründen.</em></p>
<p><strong><span style="color: #800080;">Wofür genau ist in Ihren Augen der Hund Indikator?</span></strong></p>
<p><em>Der Hund setzt mit seiner Unart ein Zeichen als Reaktion auf die Unsicherheit seines Besitzers. Menschliche Schwächen treten in verschiedenen Ausdrucksformen in Erscheinung, auf die Hunde unterschiedlich reagieren. Ist nun ein Mensch offen, diese Zeichen zu erkennen, und willig, sich selbst zu betrachten, kann das die Mensch-Tier-Beziehung erheblich verbessern.</em></p>
<p><strong><span style="color: #800080;">Damit wird der Hund gewissermaßen zum Geschenk für die eigene Weiterentwicklung?</span></strong></p>
<p><em>Man kann aus diesem wertvollen Potenzial schöpfen, wenn man es möchte. Denn ein Mensch kann nur von einem verändert werden: von diesem Menschen selbst.</em></p>
<p><strong><span style="color: #800080;">Das klingt jetzt alles aber ziemlich ernsthaft.</span></strong></p>
<p><em>Natürlich entbehrt diese Thematik nicht einer gewissen Tiefgründigkeit, aber mein Zeichner Stefan Stutz hat mich hervorragend darin unterstützt, dass Selbstbetrachtung keine trockenen Angelegenheit sein muss, sondern mit Humor am besten funktioniert.</em></p>
<p><strong><span style="color: #800080;">Wie hat sich der Leser den Aufbau des Buches vorzustellen?</span></strong></p>
<p><em>Im Buch werden sieben Hauptthemen behandelt und jedes Kapitel beginnt mit einem alltagstauglichen Fallbeispiel aus der Praxis, das sich jeder vorstellen kann. Danach folgt eine ausführliche Besprechung der  Hintergründe, und zum Kapitelende erhält der Leser passende Übungen als mögliche Lösungsvorschläge für die vorliegende Problematik. Allerdings möchte ich betonen, dass mein Buch kein Erziehungsratgeber im klassischen Sinn sein will. Dazu haben heutzutage schon genügend gute Autoren ihre Werke auf den Markt gebracht.</em></p>
<p><strong><span style="color: #800080;">Worauf beziehen sich Ihre Erkenntnisse?</span></strong></p>
<p><em>Auf Erfahrungen, die ich bei meiner durchschnittlich 15-jährigen Arbeit in Tierarztpraxis und Hundeschule machen durfte, ebenso wie auf persönliche Entwicklungsschritte und die Lehren, die ich daraus ziehen durfte.</em></p>
<p><strong><span style="color: #800080;">Wenden Sie Ihre Erkenntnisse auch selbst an?</span></strong></p>
<p><em>Ja, natürlich! Schon immer hat mich Psychologie bei Mensch und Tier interessiert. Meine ersten zaghaften Versuche, Tierbesitzern eine neue Sichtweise der Dinge nahezubringen, sind großartig angenommen worden. Und daraufhin wollte ich dies in ausführlicherer Form auch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Denn Hunde wünschen sich Menschen, die klar sind in ihrer Kommunikation und Körpersprache. Wer das verstanden hat, kommt besser zurecht. Und die Hundewelt wird glücklicher.</em></p>
<p><strong><span style="color: #800080;">Vielen Dank für das Interview.</span></strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Dein-Hund-Spiegel-Verhalten-Menschen/dp/3867281378/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1276072292&amp;sr=8-1/skripthaus-21" target="_blank"><span style="color: #993366;">Hier gelangen Sie zum Tierflüsterer-Buchtipp:</span></a></p>
<p><a rel="attachment wp-att-968" href="http://tierfluesterer.net/blog/dein-hund-%e2%80%93-geschenk-fur-die-eigene-weiterentwicklung/cover-hundebuch/"><img class="alignleft size-medium wp-image-968" title="Cover Hundebuch" src="http://tierfluesterer.net/blog/wp-content/uploads/2010/06/Cover-Hundebuch-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Andrea Wolf: Dein Hund – dein Spiegel. Was das Verhalten des Tieres über seinen Menschen verrät</p>
<p>Koha Verlag, Euro 9,95; gebunden, 144  Seiten, ISBN 978-3-86728-137-9</p>
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		<title>Interview mit dem Autorenteam</title>
		<link>http://tierfluesterer.net/blog/interview-mit-dem-autorenteam/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 10:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Körbler]]></category>
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		<description><![CDATA[Medizin zum Aufmalen III Neue Homöopathie für Tiere Aktuelle Interviewfragen an das Autorenteam Neumayer/Stark 1)    Der dritte Band von „Medizin zum Aufmalen“ wendet die Methoden der Neuen Homöopathie auf Tiere an. Was hat Sie zu diesem Buch motiviert? Roswitha Stark: Viele meiner Patienten haben an sich selbst gespürt wie gut die Methode beim Menschen funktioniert<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://tierfluesterer.net/blog/interview-mit-dem-autorenteam/">[weiter lesen..]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<h2>Medizin zum Aufmalen III</h2>
<h3>Neue Homöopathie für Tiere</h3>
<div id="attachment_139" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a rel="attachment wp-att-140" href="http://tierfluesterer.net/blog/interview-mit-dem-autorenteam/tierfluesterer_klein-3/"><img class="size-medium wp-image-140 " title="Tierfluesterer_klein" src="http://tierfluesterer.net/blog/wp-content/uploads/2010/03/Tierfluesterer_klein2-200x232.jpg" alt="" width="200" height="232" /></a><p class="wp-caption-text">Autorin Petra Neumayer mit Katze Lucy</p></div>
<p>Aktuelle Interviewfragen an das Autorenteam Neumayer/Stark</p>
<p>1)    Der dritte Band von „Medizin zum Aufmalen“ wendet die Methoden der Neuen Homöopathie auf Tiere an. Was hat Sie zu diesem Buch motiviert?</p>
<p><em>Roswitha Stark: Viele meiner Patienten haben an sich selbst gespürt wie gut die Methode beim Menschen funktioniert und mich auch um Heilmöglichkeiten für ihre Haustiere gefragt. Ich liebe Tiere sehr und habe selbst zwei  Katzen, an denen ich die Zeichen schon oft mit Erfolg ausprobiert habe. Ich habe schnell festgestellt, dass Tiere äußerst sensibel auf die Neue Homöopathie reagieren. Hier gibt es keinen Placebo-Effekt, die Tiere müssen nicht an irgendein Heilsystem glauben – und es funktioniert doch! Nachdem man gerade behaarte Tiere aber nicht so einfach bemalen kann, muss man recht kreativ sein, damit man die Methode von Medizin zum Aufmalen auch bei den verschiedensten Tierarten anwenden kann. Unser neues Buch enthält eine Fülle solcher Tipps wie das geht und wie man seine Haustiere auf einfachste Art und Weise selbst effektiv, sanft und kostengünstig behandeln kann.</em></p>
<p><em>Aber selbst für jene, die gar keine Haustiere haben ist das Buch sicherlich interessant, weil es darin auch um das Loswerden von Schädlingen im Einklang mit der Natur geht. Dazu gibt es viele spannende Beispiele auch von meinen Kursteilnehmern.</em></p>
<p>2)            Überall in der Medizin wird der Ruf nach sanften und ganzheitlichen Methoden laut. Was kann die Neue Homöopathie Ihrer Meinung nach für das gegenwärtige Gesundheitssystem tun?</p>
<p><em>Petra Neumayer: Das ist eine kritische Frage, denn die Pharma-Lobby ist sicherlich nicht gerade interessiert an effektiven und kostengünstigen Behandlungsmethoden. Und so dümpeln noch viele sanfte alternative Heilverfahren eher im Untergrund herum und werden zudem häufig als unseriös abgestempelt. Aber vielleicht erinnern Sie sich einmal: Noch vor 10 Jahren wurde man von der großen Öffentlichkeit belächelt, wenn man eine Wohlfühlmassage buchte oder zur Akupunktur ging. Heutzutage hat sich der totale Wellnessboom etabliert und die Akupunktur ist inzwischen sogar im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten.</em></p>
<p>2)    Skeptiker behaupten, die ganzheitliche Medizin habe vor allem mit „Glauben“ zu tun. Was entgegnen Sie diesen Einwänden?</p>
<p><em>Roswitha Stark: Es wird nicht mehr lange dauern, bis sich das Wissen moderner Quantenphysiker auch in der „etablierten Wissenschaft“ durchgesetzt haben wird. Es ist belegt, dass Menschen, Tiere, ja auch Pflanzen, Wasser und sogar Steine lebendige „schwingende“ Organismen sind, keine „starre, unbelebte Materie“. So wie es schon Einstein vor vielen Jahren erkannt hatte. Alles, was schwingt ist miteinander vernetzt und steht untereinander in Kommunikation, dazu gibt es inzwischen viele wissenschaftlich untermauerte Versuche aus der Quantenphysik.  Wenn ich mit dem Anschlagen einer Stimmgabel eine zweite in Schwingungen versetzen kann, muss diese nicht daran glauben, sondern ein physikalisches Gesetz tritt in Kraft. Und den besten Beweis erbringen die Tiere! Sie glauben an „nichts“ und können doch durch energetische Therapien gesunden. Tierhalter können dies bestätigen.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>3)    Eine besonders wichtige Aussage Ihres Buches besteht darin, dass viele Haustiere die Konflikte und unbewältigten Themen ihrer Halter übernehmen und daran erkranken. Wie muss man sich das vorstellen und wie erfolgt hier eine richtige Behandlung?</p>
<p><em>Roswitha Stark: Bei Herrchen und Hund sieht man es manchmal sogar: Hundehalter und Tier leben in einer Art Symbiose und schauen sich über die Jahre vielleicht sogar ein wenig ähnlich. Tiere wollen uns Menschen helfen. Oft tragen sie Probleme, die eigentlich ihren Halter betreffen. Wenn ein Tier erkrankt, kann dies auch eine mögliche Ursache sein. Die Neue Homöopathie eröffnet uns hier – da auch Messungen in feinstofflichsten Bereichen gemacht werden können – die Möglichkeit Zusammenhänge zu erkennen und dieses Wissen in die Therapie mit einfließen zu lassen. Da kann es also auch vorkommen, dass sich auch der Tierhalter bewusste Gedanken über seine Probleme und deren Lösungen machen muss, damit das Tier seine Konflikte nicht mehr austragen muss.</em></p>
<p>4)    In den ersten beiden Bänden der Reihe haben Sie ausführlich das System der Körbler’schen Zeichen und die kulturübergreifende Bedeutung der Symbolwelten beschrieben. Welche Konsequenzen ergeben sich für die Neue Homöopathie aus der Erweiterung auf die Tierwelt?</p>
<p><em>Petra Neumayer: In der Tierwelt gilt das gleiche wie für die Menschen. Auch hier testen wir einfach aus, welches Symbol das passendste ist. Was bei den Tieren geschieht ist äußerst spannend. Wenn Sie mal erlebt haben, wie Läuse von einer Pflanze einfach verschwinden, nur weil sie einen Zettel mit Umkehrzeichen unter den Topf gelegt haben, dann können Sie erahnen, welches Potential noch in dieser Methode steckt! </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>5)    Am Anfang jeder Therapie steht die Kommunikation mit dem Betroffenen. Wie funktioniert das bei Tieren, die doch eine ganz andere „Sprache“ haben?</p>
<p><em>Petra Neumayer: Gerade Tiere können nicht sagen, was ihnen fehlt oder wo genau es ihnen weh tut. Sie verlieren vielleicht Fell, werden lethargisch, signalisieren uns mit diesen Symptomen, dass etwas nicht stimmt. Bei unklaren Symptomen beginnt nun in der Regel das große Rätselraten, woran es denn liegen mag? Kaufe ich das falsche Futter? Hat mein Hamster eine Allergie? Steht mein Pferd auf einer Wasserader – oder was auch immer. Mit Hilfe der Neuen Homöopathie können wir hier mit der Einhandrute zunächst die mögliche Ursache einfach austesten. Ist die Ursache bekannt, ist das oft die halbe Miete: Nun kann man gezielte Therapievorschläge einbringen, vielleicht bedarf es aber gar keiner Medikamente etc., sondern Heilung stellt sich ein, wenn der Hamsterkäfig auf einen neuen Platz gestellt wird, das Meerschweinchen ein anderes Spreu bekommt etc.!</em></p>
<p>6)    Welche Möglichkeiten gibt es, die Kenntnisse zur Neuen Homöopathie zu vertiefen und das therapeutische Verfahren selbst zu erlernen?</p>
<p><em>Roswitha Stark: Ich biete ein vielfältiges Seminarprogramm an, Interessenten können beim einfachen Rutenkurs beginnen oder die komplette Ausbildung in der Methode der Neuen Homöopathie durchlaufen. Natürlich wird es auch Angebote speziell für Tierhalter geben. Auch viele meiner Kollegen im gesamten Bundesgebiet bieten Workshops an.</em></p>
<p>7)    Eine besonders spektakuläre Anwendung ist die „Umsiedelung“ von so genannten Schädlingen wie Schnecken oder Mücken. Warum lassen sich die „Plagegeister“ so einfach und gewaltlos vertreiben?</p>
<p><em>Roswitha Stark: Das ist eigentlich simpel: Wenn die gewünschte Energie an einem Ort für sie nicht mehr passt, dann müssen sich lästige Plagegeister einfach einen anderen Wirkungsort suchen. Das ist eine sehr sanfte und natürliche Methode.</em></p>
<p><em>Mit Umkehrzeichen und anderen Symbolen können wir die Schwingung so verändern, dass sich die Tierchen nicht mehr wohl fühlen und freiwillig abwandern. Alles sollte aber im Einklang mit der gesamten Schöpfung passieren. Das ist mir sehr wichtig, denn alle Lebewesen haben ihre Daseinsberechtigung.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>8)    Sie plädieren für ein grundsätzliches Umdenken, was den Umgang mit den Tieren angeht. Was bedeutet dies in der Praxis und für die Lebensweise des modernen Menschen?</p>
<p><em>Petra Neumayer: Tiere sind sozusagen die Schutzbefohlenen von uns Menschen. Sie haben wenig Lobby und zu wenige, die für sie sprechen. Viele Tiere sind den Menschen schutzlos ausgeliefert und werden sogar als Ware zu kommerziellen Zwecken ausgebeutet. Natürlich wollen wir das Beste für unsere Lieblinge zu Hause, aber wissen wir wirklich noch, was das Beste für sie ist? Auch dürfen wir die Tiere weltweit nicht vergessen, sie sind ein Teil der Schöpfung, auch diejenigen, die uns manchmal lästig sind. Wenn wir im Einklang mit ihnen leben dann können wir auch im Einklang mit uns selbst leben. Wir hoffen, dass unser Tierbuch auch ein Schritt in diese Richtung ist.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
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		<title>Interview auf Gut Aiderbichl mit Michael Aufhauser</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 14:10:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Originalskript, 20. März 2008 PETRA NEUMAYER: Sie sind gerade zu einem der beliebtesten Promis gewählt worden. Das ist eigentlich das erste Mal, dass das ein Tierschützer ist! Glauben Sie, dass dies auch ein Signal ist, dass es hingeht zu einer neuen Humanität? MICHAEL AUFHAUSER: Natürlich ist das meine Absicht. Und ich möchte natürlich auf dem<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://tierfluesterer.net/blog/gnadenhof/">[weiter lesen..]</a></span>]]></description>
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<p>Originalskript, 20. März 2008</p>
<p>PETRA NEUMAYER: Sie sind gerade zu einem der beliebtesten Promis gewählt worden. Das ist eigentlich das erste Mal, dass das ein Tierschützer ist! Glauben Sie, dass dies auch ein Signal ist, dass es hingeht zu einer neuen Humanität?</p>
<p>MICHAEL AUFHAUSER: Natürlich ist das meine Absicht. Und ich möchte natürlich auf dem Weg, auf jedem Weg, eine breite Öffentlichkeit erreichen mit dem Thema, dass Tiere fühlende Mitgeschöpfe sind, und dass wir eine entsprechende Verantwortung haben. Man kann sagen, dass mir eigentlich viele Mittel recht sind, die Menschen zu erreichen. Wenn es der Sache dienlich ist, dann freue ich mich sehr.</p>
<p>PETRA NEUMAYER: Das glaube ich in jedem Fall!</p>
<p>MICHAEL AUFHAUSER: Ich glaube jetzt nicht unbedingt, dass das Umdenken da so fühlbar näher kommt, aber dass es jetzt fühlbarere Signale gibt als dieses Signal. Aber ich merke, dass viele Millionen Menschen, die all diese Programme schauen und das Thema sehr lieb haben, auch die hier heraufkommen natürlich, oder nach Bayern, dass diese Menschen etwas klar machen wollen. Indem sie zum Beispiel einen Menschen wie mich legendär machen, möchten sie natürlich über meine Person ihre eigenen Gefühle definieren gegenüber Schwächeren, gegenüber Kindern, gegenüber alten Leuten, und auch gegenüber Tieren. Und das ist sehr, sehr positiv. Und sie haben oft nicht die Möglichkeit, so wie ich, ihre innersten Gedanken zu zeigen.</p>
<p>PETRA NEUMAYER: Wir haben gehört, dass Sie an weiteren Standorten expandieren möchten. Also, nicht mehr hier. Da gibt es wohl auch Stress mit den Anrainern?</p>
<p>MICHAEL AUFHAUSER: Es ist so, dass wir in Kärnten eines neues Gut haben, das möchten wir besuchbar gestalten. Dann haben wir acht Höfe, die auch Aiderbichl-Höfe sind. Die sind aber nicht besuchbar, außer jemand hat ein Patentier dort. Und dann haben wir Bayern, das ist besuchbar. Dieser Ort hier, Henndorf, also sozusagen das Original Aiderbichl, liegt sehr idyllisch. Und würde man jetzt nur noch ein Haus dazu bauen, würde die Idylle bedroht sein. Die Kapazität ist eigentlich sogar leicht überschritten, und deswegen möchten wir natürlich auch immer Rücksicht nehmen auf die Anrainer, die dort wohnen. Hier auf diesem einzelnen Gut sieht man bestimmt 500 gerettete Tiere, man hört ihre Geschichten, man hört über Massenzuchten, Massentierhaltung, Tiertransporte, Pelze. Und dann soll immer noch genügend Platz sein, dass man nachdenken kann, und vielleicht stößt man auch ein Umdenken an. Und deswegen soll es lieber mehr Aiderbichl geben als so ein Mega-Aiderbichl. Das finde ich dann schöner und idyllischer, und vielleicht wenn einer hier war, sagt er, dann schaue ich mir das nächste Mal das in Kärnten oder das in Bayern an. Und dann, glaube ich, hat man mehr davon.</p>
<p>PETRA NEUMAYER: Dann habe ich noch gelesen, dass Sie bewirkt haben, dass die Tiere im Land Salzburg Verfassungsrang haben. Was bedeutet das für die Tiere?</p>
<p>MICHAEL AUFHAUSER: In der Verfassung, in dem Fall war es die Landesverfassung des Landes Salzburg, werden oft Tiere nicht erwähnt. In Deutschland steht  jetzt in der deutschen Verfassung, dass wir die Verantwortung für die Natur und die Tiere haben. Damit wurde das Wort das erste Mal in einer Verfassung eingeführt. Hier im Land Salzburg hat man jetzt einen ganz großen Passus eingefügt, nach der Familie. Wir haben auch Tiere, wir müssen mit ihnen gut umgehen. Was ist eigentlich ein Verfassungsrang? Das ist die Interpretation der Politik, dass das Volk oder die Bevölkerung wünscht, dass eine Absichtserklärung gemacht wird. Natürlich dauert das Ewigkeiten bis das 1:1 umgesetzt wird. Und natürlich stehen uns ja ganz große Konflikte bevor. Als Sie hier herauf gegangen sind, da haben Sie unten drei Hähne gesehen. Das sind Hähne, wie man sie für die Mast züchtet. Amerikanisches patentiertes Hähnchen. Das wächst in 29 Tagen zu einer enormen Größe heran. Das hat man durch Inzucht und Manipulationen erreicht. Und in 29 Tagen ist das Masthähnchen schlachtreif. Normalerweise bräuchte so ein Hähnchen ein Jahr dazu, um schlachtreif zu sein. Wie erreicht man das? Und da, muss ich sagen, das ist natürlich etwas ganz Schreckliches, 60 % der weltweiten Antibiotika-Produktion geht zur Verfütterung an Masttiere. Und auch unsere Drei würden heute nicht mehr leben, wenn wir ihnen nicht jeden Tag eine hohe Dosis an Antibiotika verfüttern würden. Und da müssen Sie sich vorstellen, dass a) die Leute das nicht wissen, b) fasziniert sind, wenn Sie es erfahren, und dann weiß man auch, dass nicht jeder Hähnchensalat oder jeder Salat mit Putenstreifen gesund ist. Denn Sie nehmen ja dann dieses Antibiotika zu sich.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-65" href="http://tierfluesterer.net/blog/gnadenhof/dsc01160/"><img class="alignnone size-large wp-image-65" title="DSC01160" src="http://tierfluesterer.net/blog/wp-content/uploads/2010/02/DSC01160-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>PETRA NEUMAYER: Das ist klar.</p>
<p>Noch eine Frage zum Vegetarismus. Wir wissen ja, dass Schlachten Angst und Aggressionen  auslöst und dass wir mit der Nahrung Hormone mitaufnehmen können. Aber nun gibt es noch einen Aspekt, bei dem mir auch die Idee von biologischer Tierzucht nicht weiterhilft, das ist der Aspekt des Verrats: Die Tiere sind ja ihrem Bauern sozusagen treu untergeben, und er verrät sie letztlich, wenn er sie dann zum Schlachthof fährt, selbst wenn es eben der gute Bio-Bauer ist.</p>
<p>MICHAEL AUFHAUSER: Sie müssen sich Folgendes verinnerlichen, nicht wahr: eine Kuh, ein Kalb, das tagtäglich im Kontakt mit dem Bauern ist, dieses Tier ist sehr beruhigt, wenn die Anwesenheit des Bauern da ist. Das fährt mit ihm auf die Alm, und dann kommt es wieder zurück. Und so wie Sie Ihren Hund einladen und Sie fahren mit ihm irgendwohin spazieren, wird er das nicht als seine letzte Reise ansehen. Und es gibt wirklich Bauern, die ihre Tiere auch zum Schlachter begleiten. Da kommt jetzt diese Verratkomponente dazu. Es ist zwar verboten, aber ich habe von Bauern gehört, die aus diesem Grund das Vieh auf der Weide erschießen.</p>
<p>Sie müssen sich vorstellen, dass wir die Essgewohnheiten der Menschen nicht mit einem Kippschalter umschalten können. Und diese Lösung gefällt mir, dass der Bauer die Verantwortung von Anfang bis Ende hat. Und gibt eine Teilrechtfertigung, dass wir von Tieren, die wir uns deswegen zugelegt haben, auch unsere Ernährung holen. Faktum ist, dass wenn jemand ein Glas Milch trinkt, dann muss er natürlich darüber nachdenken, diese Milch nimmt er einem Kalb weg. Denn das Kalb bekommt Milchaustausch, und die Milch geht an den Menschen.</p>
<p>Es ist eine ganz, ganz schwierige Geschichte.</p>
<p>Ich habe jetzt vorhin, vor einer halben Stunde, den Anruf eines Bauern bekommen, der kein Tier mehr verkaufen kann und will, und nahe einem Nervenzusammenbruch ist. Der hat 47 Rinder und bat mich, dass er mir seinen Hof übereignen könnte. Ich kann mir das vorstellen, da geht es um Leben, nicht um eine Stradivari. Aber wenn jemand eine Stradivari gebaut hat, hat er sich sicherlich sehr schwer von der verabschiedet, um zu überleben. Aber da geht es noch um viel mehr. Denn, wie Sie schon richtig sagen, das sind uns Schutzbefohlene. Und sie vertrauen uns. Und das ist sicherlich ein schwerer Beruf für einen sensiblen Menschen. Auch der Bio-Bauer hat sicherlich Probleme. Weil, Sie müssen sich ja vorstellen, die Rinder, die der Bio-Bauer hat, die haben ja ein Leben zu verlieren. Somit hängen sie noch mehr an ihrem Leben, wie Rinder, die in engen Boxen oder gar angekettet ein Leben lang dagestanden haben. Die vielleicht gebrochen sind und aufgegeben haben. Deswegen habe ich auch Gut Aiderbichl gebaut. Damit man darüber nachdenken kann, wenn man ihnen begegnet. Und wir haben einige Rinder, Stiere, und natürlich die jungen Tiere sind meistens nahbar, die zeigen dem Menschen, was sie drauf haben. Und wir brauchen uns nicht belügen. Ein Hund, eine Katze ist nicht viel intelligenter, wenn überhaupt, wie ein Rind, ein Schwein, eine Ziege.</p>
<p>PETRA NEUMAYER: Ja, die schauen halt nur kuscheliger aus.</p>
<p>MICHAEL AUFHAUSER: Aber wir sind wirklich in einem Dilemma. Ich habe neulich gelesen, Palmöl kommt aus Sumatra. Um diese Palmölplantagen zu bauen, und das Palmöl ist ja zum größten Teil für biologische Läden bestimmt, hat man die Heimat der Orang Utans ausgerottet. Wir wollen es gut meinen, wir versuchen diesen Weg zu gehen. Ich glaube, das einzige was uns bleibt ist letztendlich ist, dass wir so integer wie möglich handeln, dass wir bei allem was wir tun, Rücksicht und auch Interesse zeigen. Ich habe gerade eine Kolumne geschrieben, dass man vermutet, dass in England 50 % der Lebensmittel weggeworfen werden. Da ist auch schon ein ganz wichtiger Ansatz. Oder in Holland waren es in einem Jahr Lebensmittel im Wert von 3 Milliarden, die weggeworfen werden. Der Ansatz beginnt schon viel früher als bei den entscheidenden Fragen.</p>
<p>PETRA NEUMAYER:Jetzt hätte ich noch eine letzte Frage.</p>
<p>MICHAEL AUFHAUSER: Sie können so viel fragen, wie Sie wollen.</p>
<p>PETRA NEUMAYER: Ich könnte Ihnen auch den ganzen Tag zuhören&#8230; Als Sie die Idee hatten zum Gut Aiderbichl, woher kam die?</p>
<p>MICHAEL AUFHAUSER: Das gehört ja alles zusammen, man muss die Zeit haben, über die Gründung von Gut Aiderbichl nachzudenken, und dann muss man den Ort erst finden, und dann braucht man obendrein noch das notwendige Geld.</p>
<p>Aber es war eben ein Volltreffer, dieses Gebiet zu finden, das Geld zu haben, und anfangen zu können, zu bauen. Davor passierte mir, was vielen Menschen passiert: Ich habe, ich kann sagen, 40 Jahre meines Lebens nur an mich gedacht. Und habe immer über mich nachgedacht, über das, was ich möchte, und war egoistisch, und vielleicht nicht einmal besonders kalt. Aber ich hatte zum Beispiel nie darüber nachgedacht, aus was eine Gänsestopfleber gemacht wird, deswegen habe ich sie auch gegessen. Als ich es erfuhr, habe ich sofort damit aufgehört. Aber ich bin im Tourismus tätig, war ich auf vielen Kontinenten, und mir sind Bettelkinder zum Beispiel in Marrakesch oder in Lima oder so, mehr wie eine Kulisse aufgefallen. Die Hintergründe habe ich geglaubt, haben mich nicht zu interessieren. Als ich dann Interesse an den Hintergründen bekommen habe, geschah das nicht über Nacht. Man geht plötzlich durch die gleiche Stadt, durch die gleichen Straßen, zum gleichen Platz, und sieht dann plötzlich ein Schicksal, ein Kind liegt auf einem Pappkarton neben einem Auto und schläft. Und dann gehen Sie wieder in ihr Luxushotel, gesichert und was weiß ich, und dann schauen Sie sich die Weltnachrichten an und schalten sie aus, starren zur Decke und denken darüber nach, warum, warum ist der so arm. Wer schützt ihn. Und so hat es angefangen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-66" href="http://tierfluesterer.net/blog/gnadenhof/dsc01158/"><img class="alignnone size-medium wp-image-66" title="DSC01158" src="http://tierfluesterer.net/blog/wp-content/uploads/2010/02/DSC01158-200x150.jpg" alt="" width="200" height="150" /></a></p>
<p>Und dann habe ich in Malaga gesehen, wie man Straßenhunde vergast hat. Das hat mir dann die Zusammenhänge erklärt, nicht wahr. Wie gehen wir Menschen mit Schwächeren um, mit Kindern. Auch mit dieser Vergasungsstation in Malaga, wo so viele Menschen, Millionen jeden Tag, Urlaub machen, und hinfahren und so weiter, und kein Mensch interessiert sich für deren Schicksal. Und dann habe ich irgendwie sehen gelernt. Und dann kam auch der Wunsch, meine Expertise, die ich in den Jahren der Industrie gesammelt habe, verwertbar zu machen für diese Thematik, wie gehen wir mit Schwächeren um. Und Gut Aiderbichl ist, wenn, ein „Gnadenhof“, sagen wir es einmal apostrophiert, dann ist es ein Gnadenhof, der etwas bewirken möchte, nämlich den besseren Umgang mit Schwächeren. Die Profiteure, sagen wir mal, die diesen Gedanken mit nach draußen nehmen, sind Menschen. Aber es hängt ja alles vom Menschen ab. Das Wort Tierschutz sagt eigentlich alles aus. Wir schützen die Tiere nicht vor einem Erdbeben, nicht vor einem Tsunami, wir schützen sie vor uns Menschen. Da müssen wir etwas ändern. Damit wir in der Lage sind, einen Schutz zu kreieren für hilflose, stimmlose Lebewesen. Und wir haben erst etwas geändert, wenn wir uns geändert haben. Das ist ein Ort, wo man anfangen kann, sich zu ändern.</p>
<p>PETRA NEUMAYER: Vielen Dank für das Interview!</p>
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